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Spieltag 7 (15.12.): Achterbahnfahren mit den
Damen 1
ODER:Wie treiben wir unseren Trainer in den Wahnsinn!!
Ein überaus
erfolgreiches Jahr 2007 wollten die Damen 1 trotz enormer
Personalprobleme mit Siegen gg Dossenheim und Pforzheim im
heimischen Sportzentrum Nord krönen. Ohne Libera Ute,
Hauptangreiferin Regine und mit den angeschlagenen Stammkräften
Helena und Tina auf der Bank wollten die Damen trotzdem für Furore
sorgen. So hatte Trainer Sven einige Umstellungen vorgenommen,
Zuspielerin Nicole als Libera und Mittelblockerin Annika auf der
Annahme-Außenposition sollten dem TSV-Spiel die nötige Sicherheit
und Durchschlagskraft bringen. Zunächst konnten wir unserem
ebenfalls arg dezimierten „Lieblingsgegner“ aus Dossenheim auch
den ersten Satz abnehmen. Doch wer dachte, dass dieser furiose
Start die nötige Sicherheit bringt – der irrte. In drei weiteren
hart umkämpften Sätzen mussten wir letztlich mit 1:3 Sätzen den
Kürzeren ziehen. Die Gründe waren schnell gefunden: Ein gewohnt
sicher agierender Gegner und eigene unglaubliche Fehler in den
entscheidenden Situation ließen Spieler, Trainer und Zuschauer des
TSV verzweifeln.
Nun musste im zweiten Spiel gegen den Abstiegskonkurrenten aus
Pforzheim unbedingt ein Sieg her, um mit einem kleinen
Punktepolster auf die Abstiegsplätze überwintern zu können. Mit
Christiane für Teresa auf der Außenposition sollte mehr Sicherheit
ins HHMer Spiel einziehen und der Gegner mit durchdachten,
platzierten Angriffen unter Druck gesetzt werden. Doch es kam
anders… Pforzheim setzte uns von Beginn an mit langen Aufschlägen
unter Druck und die Anweisungen des Trainers wollten oder konnten
die Spielerinnen nicht umsetzen. So ging der erste Satz deutlich
an die Gäste aus der Goldstadt.
Neu ein- und aufgestellt kämpften sich unsere Damen im
zweiten Satz ins Spiel. Mehr und mehr konnten wir aus einer
stabilen Annahme heraus den Gegner unter Druck setzen und zu
Fehlern zwingen. Deutlich wurde der zweite Satz gewonnen und das
Spiel kippte zugunsten der HHMer…dachten wir zumindest. Pforzheim
wehrte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage und
wir agierten wieder zunehmend hektisch, nervös und unkonzentriert.
Letztlich konnten wir die Sätze drei und vier und damit das Spiel
knapp für uns entscheiden und überwintern nun auf einem tollen
vierten Platz in der Verbandsliga.
Mit fünf Siegen aus den ersten zehn Spielen haben die
Aufsteigerinnen aus Handschuhsheim eine überraschend gute Vorrunde
gespielt. Trotzdem war die Unzufriedenheit beim Trainer und seinen
Spielerinnen deutlich spürbar. Immer wieder lassen unsere Damen
ihr großes spielerisches Potential aufblitzen und überraschen mit
tollen Spielzügen und Angriffen…gefolgt von unerklärlichen
Fehlern, Leichtsinnigkeiten und großen individuellen technischen
und taktischen Schwächen. Nach einer verdienten Pause über
Weihnachten werden sich hoffentlich wieder alle fit, gesund und
motiviert in der Halle treffen, um das angestrebte Ziel
Klassenerhalt zu erreichen und vielleicht sogar das Wunschziel
Platz 4 realisieren zu können!
Sven Heinrich
Oktober 2006, Kommentare, Wünsche, Anregungen: bitte
per mail.
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